Sachverständige

Trinkwasseranalyse

Anerkannte Sachverständige DESAG

Sanitär und Heizung

  • DESAG Urkunde                                                                                                                                  x

  • BSG v.V. Zertifikat                                                                                                                                    x

  • Leistungen im Überblick................................................................................x

    • Terminierung und Vor-Ort-Besichtigung

    • Privatgutachten

    • Schiedsgutachen

    • Gutachtenerstellung (gerichtsverwertbar) bei Streitigkeiten

    • Gutachten zur Schadensfeststellung

    • Beweissicherung / Fotodokumentation

    • Wertermittlung und –bewertung von Schäden an Sanitär- und
      Heizungsanlagen

    • Zustandsfeststellungen bei Gebäudean- und Verkäufen

    • Abnahmen von versorgungstechnischen Anlagen und Objekten

    • Prüfung von Aufmaßen und Stundenaufstellungen

    • Prüfung und Bestandsaufnahmen

    • Berechnung und Einstellung hydraulischer Abgleich von Heizflächen

  • Auftragsbearbeitung........................................................................................x

    • Kontaktaufnahme

           (schriftlich, telefonisch oder E-Mail), Erörterung des Problems

     

    • Angaben der Anschrift des Auftraggebers, des Objektes und der gewünschten Leistung

     

    • Schriftliche Auftragsbestätigung mit Beschreibung des Auftrags

     

    • Vereinbarung des Ortstermins

     

    • Angebot zur Vergütung

     

    • Rücksendung der Auftragsbestätigung und Vorbereitung der vorhandenen Unterlagen

     

    • Ggf. Benennung weiterer Anknüpfungstatsachen

     

    • Durchführung des Ortstermins mit Feststellung und Dokumentation gemäß Auftragsbestätigung

     

    • Entwurf des Auftrags (Gutachten, Protokoll, Dokumentation, etc.)

     

    • Endgültige Fassung des Auftrags (Gutachten, Protokoll, Dokumentation, etc.)

     

    • Kontrolle der endgültigen Fassung, Vervielfältigung und Archivierung eines Exemplars

     

    • Fertigstellung und Zusendung des in Auftrag gegebenen  Dokuments mit Schlussrechnung

     

    • Zahlung der Schlussrechnung

     

    • Prüfung des Dokuments durch den Auftraggeber, ggf. schriftliche Stellungnahme innerhalb zehn Tagen
  • Pflichten des Auftraggebers.........................................................................x

    Mitwirkungspflicht ist die Verpflichtung jeder Partei im Rahmen eines Vertragsverhältnisses, die zur erfolgreichen Durchführung des Vertragsverhältnisses erforderlich sind (Beispielsweise muss der Bauherr eine behördliche Genehmigung für eine Baumaßnahme beschaffen). Solche Pflichten gelten im Baugeschehen als Nebenpflichten und sind geregelt in der Verdingungsordnung für Bauleistung.

     

    • Informations- und Auskunftserteilung

     

    • Abnahme des Gutachtens, Protokolls oder der Dokumentation

     

    • Zahlung des Honorars und Erstattung der Auslagen

     

    • Achtung des Urheberrechts

  • Mustervertrag...................................................................................................x

 

  • Wundern Sie sich, dass ihr Heizkessel regelmäßig ausgetauscht werden muss,
    obwohl er doch noch gar nicht so alt ist? Wir lassen ihr Heizungswasser

        untersuchen und beraten Sie gern.

 

 

  • Haben Sie Probleme mit Legionellen oder anderen Trinkwasserverkeimungen?

        Dann erstellen wir gerne für Sie eine Gefährdungsanalyse und bieten ihnen

        Lösungsmöglichkeiten an.

 

Unsere Leistungen

Gutachten ist nicht gleich Gutachten.

Die Geschäftsführerin, Frau Dipl.-Ing. B. Heikes, ist von der DESAG (Deutsche Sachverständigen Gesellschaft mbH) geprüft als anerkannte Sachverständige und Ihre Spezialgebiete sind die Sanitär- und Heizungstechnik. Mit ihrem Ingenieurbüro in Hamburg hat Frau Heikes die unterschiedlichsten Projekte in der Gebäudetechnik geplant, beaufsichtigt und umgesetzt.

  • Privatgutachten für private und gewerbliche Kunden........................................x

    Ein Privatgutachten kann von jeder natürlichen oder juristischen Person beauftragt werden. Vor Gericht werden diese Gutachten aber als Parteiengutachten gewertet, wenn Sie nur von einer Partei beauftragt wurden.

     

    Für das Vertragsverhältnis zwischen Auftraggeber und Gutachter gilt das Werkvertragsrecht. Aus diesem Grunde ist es wichtig, Inhalt und Umfang (das Werk) im Vorfeld möglichst genau zu beschreiben, zu definieren und zu vereinbaren. Falls sich, beispielsweise bei einem Ortstermin neue Aspekte ergeben, darf sich der Privatgutachter im Gegensatz zum Gerichtsgutachter zu diesen Punkten äußern.

    Die meist von der Gegenseite vertretene Meinung ein Privatgutachten wäre grundsätzlich als „Gefälligkeitsgutachten“ zu werten, ist falsch. Grundsätzlich ist der Privatgutachter dazu verpflichtet, ein Gutachten unparteiisch, objektiv und gewissenhaft zu bearbeiten. Ein gut recherchiertes und dokumentiertes Gutachten sollte immer dazu dienen, die Fakten für alle Beteiligen zu erhellen, um eine möglichst schnelle und für alle Parteien tragbare Lösung zu finden. So kann auch Ergebnis eines Privatgutachtens sein, dass der Auftraggeber erkennt, dass es sich nicht um begründete Mängel, sondern vielmehr um Ängste oder aufgestauten Ärger handelt. Durch eine Versachlichung der Problematik kann auf diese Weise ebenfalls weiterer Schaden verhindert werden.

     

    Eine weitere wichtige Rolle spielt das Privatgutachten im Rahmen einer Beweissicherung. Häufig besteht großer Handlungsdruck. Zum Beispiel steht ein Umzugstermin bereits fest, die Wohnung muss zu einem bestimmten Zeitpunkt geräumt sein. Der Einzugstermin ist aber gefährdet, weil bestimmte Arbeiten nicht mängelfrei fertig gestellt sind. Eine Ersatzvornahme, d.h. die Herstellung eines mängelfreien Werkes durch einen Dritten, kann aber erst dann erfolgen, wenn alle Fristen für eine Mängelbeseitigung durch den Auftragnehmer verstrichen sind und der Werkvertrag ordnungsgemäß gekündigt wurde. Eine vorzeitige Beseitigung eines Mangels entlässt den Auftragnehmer möglicherweise aus seiner Gewährleistung und hat möglicherweise sogar Anspruch auf Schadensersatz gegenüber dem Auftraggeber.

     

    Ein selbständiges Beweisverfahren, im Volksmund auch Beweissicherungsverfahren genannt, braucht seine Zeit und ist daher nicht geeignet, den aktuellen Handlungsdruck zu nehmen. Hier kann ein Privatgutachten helfen, den Sachstand entsprechend zu dokumentieren, mit Lösungsvorschlägen zu unterstützen und im besten Falle eine für alle Beteiligten tragfähige Lösung zu finden. In jedem Falle kann das Privatgutachten aber Grundlage für ein späteres Gerichtsgutachten oder als Beweismittel hinzugezogen werden. Auch kann der Privatgutachter in einem späteren Verfahren als Zeuge hinzugezogen werden. Die Entscheidung hierüber liegt beim Gericht.

     

    Früher galt, dass ein Privatgutachten grundsätzlich nicht erstattungsfähig ist, also in jedem Falle zu Lasten des Auftraggebers geht. Dies hat sich in letzter Zeit jedoch geändert. Nicht nur, wenn das Privatgutachten zu einer Urteilsfindung maßgeblich beiträgt, sondern auch, wenn es für Prozessverlauf maßgeblich war, liegt nach neuestem BHG-Urteil eine Erstattungsfähigkeit vor:

     

    „Vielmehr sind nach Ansicht des BGH auch diese Kosten der obsiegenden Partei zu erstatten, wenn sie zur zweckentsprechenden Rechtsverfolgung oder Rechtsverteidigung notwendig waren.“

     

    Wurde ein Gutachter von nur einer Partei beauftragt gilt der Gutachter als Privatgutachter und kann in diesem Fall nicht mehr als Gerichtsgutachter tätig werden. Die Rolle des Gutachters wird durch den Auftraggeber (Partei oder Gericht) bestimmt und sagt nichts über die Qualifikation des Sachverständigen aus.

  • Gutachterliche Stellungnahme............................................................................x

    Bei einer gutachterlichen Stellungnahme handelt sich ebenfalls um ein Instrument zur Schilderung eines Sachverhalts, wie bei einem Privat, Gerichts oder Kurzgutachten.

    Der Unterschied zu den eigentlichen Gutachten ist die Form und der Umfang der Ausarbeitung.

    Gutachterliche Stellungnahmen sind eine preisliche Alternative zum Gutachten, da für Ihre Ausarbeitung und Zusammenstellung wesentlich weniger Zeit veranschlagt wird.

    Die gutachterliche Stellungnahme umfasst alle Bereiche für die auch Gutachten von uns erstellt werden.

  • Schiedsgutachten...............................................................................................x

    Zur Vermeidung von langwierigen Gerichtsprozessen und den damit verbunden Kosten und Bauzeitverlusten kommen immer häufiger Schiedsgutachten zur Anwendung.

    Als qualifizierter Sachverständiger sind wir in einem solchen Verfahren zur Neutralität verpflichtet.

    Vor der Durchführung eines Schiedsgutachtens müssen sich alle Vertragsparteien in einem Schiedsgutachtervertrag dem Ergebnis des Schiedsgutachtens unterwerfen. Das Ergebnis des Schiedsgutachtens ist somit für alle teilnehmenden Parteien bindend und nicht anfechtbar.

     

  • Gerichtsgutachten..............................................................................................x

    Im Gegensatz zum Parteigutachten wird ein Gerichtsgutachten immer nur vom Gericht nach Beweisbeschluss beauftragt. Das bedeutet im Umkehrschluss auch, dass die Bestellung des Gerichtssachverständigen, gelegentlich auch Gerichtsgutachter genannt,  alleine dem Gericht obliegt und nicht den beteiligten Parteien. Ein Gerichtssachverständiger kann, ähnlich wie ein Richter, wegen der Besorgnis der Befangenheit abgelehnt werden.

     

    In der Regel wird der Gerichtssachverständige beauftragt, zu einer oder mehreren Fragen sach- und fachkundig Stellung zu beziehen. Notwendig wird dies häufig, wenn zwei Parteien ein oder mehrere Parteigutachten vorliegen, die aber im kausalen Zusammenhang differieren oder von einer der Parteien abgelehnt werden. Um diese strittigen Fragen unabhängig abzuklären, wird vom Richter / Gericht oftmals ein unabhängiger, nicht parteiabhängiger, Sachverständiger hinzugezogen. Im Gegensatz zum Parteigutachten ist das Gerichtsgutachten aber auch an explizite Vorgaben geknüpft. So ist der Gerichtsgutachter angehalten nur auf Fragen zu antworten die explizit im Beweisbeschluss aufgeführt wurden. Ggf. weitere Schäden und Mängel dürfen nicht aufgeführt und bewertet werden, lediglich in einem gesonderten Anschreiben dem Gericht mitzuteilen. Ausnahme hier wäre beispielsweise, wenn beide sich streitende Parteien einer Ergänzung des Beweisbeschlusses einstimmig zustimmen.

     

    Die Vergütung des Gerichtssachverständigengutachtens unterliegt in Deutschland dem Justiz Vergütungs- und Entschädigungsgesetzes (JVEG).

    Was vielen nicht bekannt ist, der Gerichtssachverständige haftet meist für fahrlässige, immer aber für grob fahrlässig erstellte Gutachten. Keinesfalls darf der Gutachter eigenmächtig den Beweisbeschluss auslegen und etwa selbst nach einem von ihm selbst aufgestellten Fragenkatalogs handeln.

Eine langjährige Kooperation mit zwei Ingenieurbüros für Elektro- und Lüftungstechnik deckt weitere Bereiche ab. Sie erhalten eine professionelle und kompetente Unterstützung bei Fragen oder Problemen rund um die Gebäudetechnik. Wir helfen ihnen weiter und beraten Sie gerne. Rufen Sie uns an.

 

Die Abrechnung erfolgt auf gesetzlicher Grundlage nach JVEG.

Weitere Informationen finden Sie unter www.gesetze-im-internet.de

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